StartseiteStadtpläneUnterkünfteVeranstaltungenFotosVideosPresseShopKontakt

zurück Verschuldung der Stadt deutlich gesunken

Die Stadt Wilhelmshaven hat im vergangenen Jahr viel Geld in ihre Gebäude, Straßen und Wege gesteckt – und trotzdem konnte sie die Verschuldung gegenüber dem Vorjahr deutlich reduzieren. Während die Verschuldung für Investitionen im Kernhaushalt und den Eigenbetrieben  (Grundstücke und Gebäude, Technische Betriebe und Eigenbetrieb Krankenhaus) innerhalb der Jahresfrist trotz Tilgungsleistungen für bestehende Darlehen von 173 auf 185 Millionen Euro anstieg, konnten die kurzfristigen Kredite zur Sicherung der Liquidität der Stadtkasse von 60 Millionen Euro komplett abgebaut werden – das war vor allem der Entschuldungshilfe des Landes über 48,3 Millionen Euro zu verdanken. Zum 31. Dezember 2016 betrug der Schuldenstand der Stadt 185 Millionen Euro – und damit satte 48 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

„2016 haben wir, wie schon in den Vorjahren, erheblich in unseren Gebäudebestand und die Infrastruktur investiert“, blickt Oberbürgermeister Andreas Wagner zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. „Daran werden wir auch 2017 weiter arbeiten, und Wilhelmshaven durch zielgerichtete Investitionen schöner machen!“ Dazu ist ein Anstieg der Verschuldung im investiven Bereich notwendig, denn zu groß ist der Investitionsstau, der sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut hat. „Von ganz entscheidender Bedeutung ist der Rückgang der Liquiditätskredite um 60 Millionen Euro, denn hier vermeiden wir in den kommenden Jahren ein erhebliches Zinsrisiko für den städtischen Haushalt“, so Wagner. Ein Großteil dieses Rückgangs ist bekanntlich der Entschuldungshilfe des Landes zu verdanken.

Bei ausgeglichenen Haushalten, zu denen sich die Stadt im Rahmen der Stabilisierungsvereinbarung spätestens ab 2019 und mindestens bis 2026 verpflichtet hat, werden Zinsen und Tilgungsbeträge für Investitionskredite erwirtschaftet und neues städtisches Vermögen aufgebaut.

Die Verschuldung der städtischen Töchter ist im abgelaufenen Jahr konstant geblieben. Trotz auch hier erfolgter Investitionen – wie beispielsweise dem Bau eines Wassertanks im Stadtnorden durch GEW, oder der Beschaffung neuer Busse durch die Stadtwerke-Verkehrsbetriebe - beträgt der Schuldenstand der städtischen Gesellschaften wie im Vorjahr 57 Millionen Euro.

 

Copyright © 2017 .
Impressum, Kontakt