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Pressearchiv Juli 2016
Achtung: Die Inhalte sind ggfs. nicht mehr aktuell!

zurück Klimaschutz: Förderung für Nachbarschaftsprojekte

Wilhelmshaven. Verbände, Vereine und Stiftungen können bis zum 31. Oktober 2016 eine Förderung für Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene beantragen. Darauf weist die Stadt Wilhelmshaven in einer Pressemitteilung hin. Mit dem Förderaufruf „Kurze Wege für den Klimaschutz" im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative weitet das Bundesumweltministerium sein Förderangebot zur Realisierung klima- und ressourcenschonenden Alltagsverhaltens deutlich aus.

Gefördert werden Projekte, die Angebote zur Realisierung klimaschonender Alltagshandlungen auf Nachbarschaftsebene bieten. Dies können zum Beispiel Maßnahmen zur Bildung, Information und Aufklärung zum Thema Klimaschutz sein. Aber auch die Einrichtung und der Betrieb von Begegnungsstätten und -flächen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Angeboten oder innovative Ideen, die klimaschonendes Alltagshandeln fördern, können Gegenstand der Vorhaben sein. Die geförderten Projekte müssen gemeinschaftliche, nicht gewinnorientiert Angebote zur Realisierung von klimaschonenden Aktivitäten sein. Die geplanten Vorhaben können verschiedene Lebensbereiche adressieren und unterschiedliche Unterstützungs- oder Mitmachangebote entwickeln.

Interessenten und potenzielle Träger von Vorhaben erhalten weitere Auskünfte und Unterlagen bei Andreas Leonhardt, dem Klimaschutzmanager der Stadt Wilhelmshaven, Telefon 04421 162550, E-Mail andreas.leonhardt@wilhelmshaven.de.

Hintergrund:
Die Bundesregierung verfolgt eine ambitionierte Klimaschutzstrategie: Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden. Bis zum Jahr 2050 soll eine Reduktion von 80 bis 95 Prozent erreicht werden. Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 hat die Bundesregierung am 3. Dezember 2014 ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, das die konkreten Beiträge aller Sektoren für die Umsetzung des 2020-Ziels darlegt. Das Mitwirken aller Akteure ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Erreichen der Klimaschutzziele.
Auf der nachbarschaftlichen Ebene ist eine zunehmende Präsenz an Initiativen für Klima- und Ressourcenschutz festzustellen, welche einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie eine energieeffiziente und ressourcenschonende Lebensweise unterstützen. Mit dem Förderaufruf für Nachbarschaftsprojekte unterstützt ab jetzt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) das hier vorhandene Potenzial für den Klimaschutz im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Weitere Informationen zum Förderaufruf im Internet:
www.ptj.de/klimaschutzinitiative/nachbarschaften

 

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