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Pressearchiv September 2016
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zurück Einsatzkräfte proben den Ernstfall

Es ist ein Szenario, das einem den Atem stocken lässt: Ein LKW übersieht das Ende eines Staus und rast in drei vollbesetzte Autos. Wie bei solch einem Unfall die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen koordiniert und durchgeführt werden, probten die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Rüstringen, des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der Malteser und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) nun im Rahmen eines organisationsübergreifenden Ausbildungsdienstes.

 

„Auffahrunfall mit LKW“ lautete die Einsatzmeldung für die ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Rüstringen und des ASB, die alarmiert wurden. Durch eine gemeinsame Einsatzleitung im neuen Einsatzleitwagen des ASB wurden nach und nach elf Einsatzfahrzeuge und 42 Einsatzkräfte des ASB, der Malteser, des DRK und der Feuerwehr Rüstringen aus verschiedenen Bereitstellungsräumen zur Unfallstelle beordert.

Die ersteintreffenden Kräfte unter Leitung von Ortsbrandmeister Sebastian Wensing mussten sich als Erstes einen Überblick verschaffen und die Einsatzstelle erkunden. Gemäß Einsatzlage, die durch die Feuerwehrmitglieder Henning Boesa und Malte Schröder vorbereitet wurde, hatte ein LKW ein Stauende übersehen, drei voll besetzte PKW gerammt und deformiert. Auf einer Länge von 40 Metern lagen die teilweise verkeilten Fahrzeugwracks und Verletztendarsteller auf der Fahrbahn. Im Rahmen der Raumordnung wurde der Übungsort in zwei Abschnitte aufgeteilt. Im Abschnitt „Pkw“, unter Leitung von Tobias Tautenhahn, galt es zwei Schwerverletzte mit Hilfe von hydraulischem Schneid- und Spreizgerät patientenschonend zu retten. Im Abschnitt „LKW“ mussten die Einsatzkräfte unter Leitung von Alexander Gabriel weitere fünf Patienten behandeln und retten. Hier war ein Polytrauma-Patient, der eng umringt von drei Fahrzeugen am Boden lag, eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte. 

Um die Einsatzmittel-Ressourcen realistisch einzusetzen und auch zeitlich zu binden, wurden die Verletztendarsteller mit Rettungswagen zu einem fiktiven Krankenhaus am Standort der Malteser gebracht. Die damit verbundenen Herausforderungen und die Priorisierung der Verletztenversorgung wurden durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) Tobias Cruse vom ASB bewältigt.

Die neun verletzten Verkehrsteilnehmer wurden durch Mitglieder der Jugendabteilung der Feuerwehr Rüstringen dargestellt. Bei einer gemeinsamen Abschlussbesprechung wurde der Bedarf für einen weiteren Ausbau der Zusammenarbeit betont und zeitnahe Fortsetzungen angekündigt.

 

 

 

 

Fotos: Feuerwehr Rüstringen

 

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