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Pressearchiv Januar 2017
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zurück WEL macht nach den Feiertagen Reinschiff auf den Wertstoffsammelplätzen

Illegale Müllentsorgung ist großes Ärgernis

Viel zu tun hatten die Mitarbeiter der Wilhelmshavener Entsorgungszentrum und Logistik GmbH (WEL) in den vergangenen Tagen. Allein nach den Weihnachtsfeiertagen mussten 68,70 Tonnen Altpapier und 1,71 Tonnen Sperr- und Restmüll von den 120 Wertstoffsammelplätzen im Stadtgebiet eingesammelt und entsorgt werden. Um die großen Mengen zu bewältigen, hatte die WEL mehr Personal als üblich und alle zur Verfügung stehenden Fahrzeuge im Einsatz. Während an den Weihnachtstagen vor allem jede Menge Papier und Pappe anfällt, werden nach Silvester deutlich mehr Glasflaschen weggeschmissen. Aber auch Rest- und Sperrmüll wird immer wieder illegal auf den Wertstoffsammelplätzen abgelegt – sogar eine Waschmaschine musste dieses Mal von der WEL eingesammelt werden.

Dass die aufgestellten Container nach den Feiertagen schnell an ihre Grenzen stoßen, ist oftmals der Tatsache geschuldet, dass große Kartons immer wieder im Ganzen entsorgt werden. „Sind die Container voll, werden Papier und Pappe achtlos daneben abgelegt“, resümiert WEL-Geschäftsführer Thomas Wolanski. Der Wind, insbesondere der Sturm an den Weihnachtsfeiertagen, habe dann für die Verteilung im Umfeld der Plätze gesorgt. „Der Arbeits- und Zeitaufwand für unsere Mitarbeiter steigt damit erheblich. Besonders ärgerlich ist die große Menge an Sperrmüll und Restabfällen, die die Mitarbeiter zu entsorgen haben.“ Allein an dem Wertstoffsammelplatz in der Pommersche Straße wurden über die Weihnachtstage einige Kubikmeter Sperrmüll und Restabfälle abgelegt. „Das hat uns bei der Entsorgung etwa eine Stunde Arbeitszeit gekostet.“ Den illegalen Müllentsorgern mit Überwachungskameras oder ähnlichem beizukommen, scheitert zum einen an den Belangen des Datenschutzes. „Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sich bei verstärkten Kontrollen die Situation auf dem jeweiligen Sammelplatz zwar entspannt, letztendlich aber nur verlagert. Ganz schnell werden dann nämlich andere Sammelplätze angesteuert, um dort Sperrmüll und Co. loszuwerden“, berichtet der WEL-Geschäftsführer. Er appelliert an die Vernunft der Bürger: Wer sich schon die Mühe mache, seinen Müll ins Auto zu laden, könne diesen auch direkt ins Entsorgungszentrum am Friesendamm fahren. Das hat an 52 Stunden pro Woche geöffnet. 2016 nutzten genau 66.100 Bürger das Angebot, hier ihre Abfälle, auch Papier und Pappe, zu entsorgen. Alleine zwischen den Feiertagen suchten 750 Kunden das Entsorgungszentrum auf.

Unterstützt wird die WEL beim großen Reinschiffmachen zwischen bzw. nach den Feiertagen von den TBW-Kollegen aus der Maßnahme „Stadtsauberkeit“, die insbesondere das Umfeld der Wertstoffsammelplätze aufreinigen. Damit leisten WEL und TBW einen wichtigen Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes.

Info:
Für die Leerung der 369 Papiercontainer und die Aufreinigung der 120 Wertstoffsammelplätze ist das städtische Tochterunternehmen, die WEL GmbH, zuständig. Genauso wie für die Rest- und Bioabfallsammlung, die Sperrmüllabfuhr, den kommunalen Containerdienst und den Betrieb des Entsorgungszentrums.

Die Glascontainer auf den Wertstoffsammelplätzen werden von der Firma Nehlsen geleert. Auch die Altkleidercontainer werden von privaten Dritten entsorgt.

 

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