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zurück Oberbürgermeister sieht Einführung eines Tourismusbeitrags nicht als Option für Wilhelmshaven

Die Möglichkeiten, unter bestimmten Voraussetzungen in Wilhelmshaven einen Tourismusbeitrag erheben zu können, möchte Oberbürgermeister Andreas Wagner aktuell nicht genutzt wissen: „Ich bin ganz klar gegen die Einführung eines Tourismusbeitrags, selbst wenn Wilhelmshaven die entsprechenden Bedingungen erfüllen würde.“ Der Oberbürgermeister spricht sich stattdessen dafür aus, dass der Tourismus in der Stadt gezielt in den Fokus gerückt werden müsse. „Die Übernachtungszahlen haben sich – als eine der Kennzahlen für den touristischen Bereich – in den vergangenen Jahren schon sehr gut entwickelt. Aber wir haben noch viel ungenutztes Potenzial. Wenn sich Gastronomen, Hoteliers und Co. dabei freiwillig beteiligen möchten, stehen wir dem ganz sicher nicht im Wege. Aber die Tourismusförderung ist aus meiner Sicht zuerst einmal eine Aufgabe der Kommune, die in unserem Fall an die städtische Tochter WTF übertragen worden ist.“

Es sei schwer, den Gewerbetreibenden der Tourismuswirtschaft einen zusätzlichen finanziellen Beitrag zu vermitteln, während gleichzeitig auf Wunsch der Politik die Förderung der Wirtschaft in den Fokus gerückt werden solle. „Es ist schon klar, dass diejenigen, die von einer Belebung des Tourismus profitieren sollen, in besonderer Weise gefordert sein werden, sich selbst miteinzubringen. Ein Tourismusbeitrag ist meines Erachtens aber – zumindest Stand heute – das falsche Signal. Wenn sich der Tourismus in einigen Jahren hoffentlich so entwickelt hat, dass die Umsätze und Einnahmen der Gewerbetreibenden entsprechend steigen, ist sicherlich der bessere Zeitpunkt, um über die Einführung eines Tourismusbeitrags zu diskutieren.“

Trotz angespannter finanzieller Lage gilt laut Wagner nach wie vor: „Für gute Projekte werden wir immer das notwenige Geld finden.“ Gerade im touristischen Bereich müsse dabei auch der Blick nach Fördermöglichkeiten durch Land, Bund oder EU offen gehalten werden.

 

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