Handlungsfelder:
Freizeit Infrastruktur
Soziales Wirtschaft
Umwelt Wohnen
Nächste Beteiligungsschritte:
 
Protokolle bisheriger Veranstaltungen:
18.08.2016 3. Sitzung des Stadtentwicklungsbeirates
10.02.2016 Konstituierende Sitzung des Beirates für Stadtentwicklung
16.12.2015 Ratssitzung
26.11.2014 Ratssitzung
16.09.2014 3. Banter See Konferenz
Nutzungskonzept Banter See
11.06.2014 Planungswerkstatt mit vier parallel tagenden Arbeitsgruppen
15.05.2014 2. Banter See Konferenz
02.04.2014 Öffentliche Präsentation Vorentwurf Step Plus („Ideenmarkt“)
28.11.2013 Vor-Ort-Werkstätten Ost
27.11.2013 Vor-Ort-Werkstätten West
26.11.2013 Vor-Ort-Werkstätten Nord
21.11.2013 Vor-Ort-Werkstätten Süd
19.11.2013 Vor-Ort-Werkstätten Kernstadt
19.11.2013 Runder Tisch „Ortsentwicklung Sengwarden/Fedderwarden“
25.10.2013 Arbeitsgruppensitzungen mit Fokusrunden
23.10.2013 Runder Tisch „Ortsentwicklung Sengwarden/Fedderwarden“
24.09.2013 Themenabend der AG Wirtschaft
23.09.2013 Themenabend der AG Wohnen
19.09.2013 Themenabend der AG Umwelt
17.09.2013 Runder Tisch „Ortsentwicklung Sengwarden/Fedderwarden“
22. / 23. 08.2013 Zukunftskonferenz
(umfassende Dokumentation)
13.08.2013 Themenabend der AG Soziales
12.08.2013 Themenabend der AG Technische Infrastruktur
08.08.2013 Arbeitsgruppensitzung der AG Umwelt
07.08.2013 Themenabend der AG Wirtschaft
11.07.2013 Themenabend der AG Wirtschaft
16.05.2013 Arbeitsgruppe „Wohnen“
16.05.2013 Arbeitsgruppe „Freizeit“
15.05.2013 Arbeitsgruppe „Umwelt“
15.05.2013 Arbeitsgruppe „Soziales“
14.05.2013 Arbeitsgruppe „Wirtschaft“
14.05.2013 Arbeitsgruppe „Technische Infrastruktur“
14.03.2013 Auftaktveranstaltung

zurück Beirat für Stadtentwicklung - seine ersten konkreten Vorschläge stehen

Das Handlungsprogramm des Stadtentwicklungsplans STEP Plus für die Jahre 2015-2019, vom  Rat der Stadt beschlossen, ist im Februar 2016 im Beirat erläutert worden. Die Arbeitsgruppen haben keine Diskrepanzen zwischen dem Handlungskonzept 2014  und dem Handlungsprogramm feststellen können.

Der Beirat für Stadtentwicklung der Stadt Wilhelmshaven will darüber hinaus seinen Beitrag leisten das Leben in Wilhelmshaven zu verbessern. Die sechs Arbeitsgruppen – Wirtschaft, Technische Infrastruktur, Umwelt, Freizeit, Wohnen und Soziales – haben am Donnerstag, den 18. August  Vorschläge gemacht, wie das erreicht werden kann.  Auf weiteren Themenabenden sollen die Vorschläge in Zukunft mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.

Die Wirtschaft soll u. a. dadurch gefördert werden, dass Unternehmen sowie Gründerinnen und Innovatoren aus Zukunftsbranchen Gewerbeflächen aktiv angeboten werden. Start-Ups benötigten nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch Plätze, um sich untereinander auszutauschen und zu kooperieren. Zudem sollen Hafen- und Gewerbeflächen gezielt entwickelt und engagiert vermarktet werden, um Wilhelmshavens Stärken noch besser zu nutzen.

Die neuen Gewerbeflächen würden noch attraktiver werden, wenn das Breitbandnetz in Wilhelmshaven weiter ausgebaut werde. Das ist der Plan der AG Techni-sche Infrastruktur. Zudem solle das Mobilfunknetz erweitert werden, bis alle Funklöcher der Stadt geschlossen sind. Des Weiteren solle sich die Bevölkerung einfacher und schneller mithilfe des ÖPNV durch die Stadt bewegen können. Dazu seien z. B. ein Job-Ticket und Fahrpläne mit kürzeren Wartezeiten geplant. Radwege sollten erneuert und erweitert werden.

Über gesenkte Schall- und CO2-Emissionen würde sich auch die AG Umwelt freuen. Eine sogenannte „Grüne Infrastruktur“, bei der die Natur in allen Strukturfragen mit an erster Stelle steht, sei langfristig das Ziel. Öffentliche Räume sollten öffentlich bleiben und grüner werden. Dazu zählen z. B. die Bereiche um den Jadebusen, den Bordumer Busch und den Banter See.

Diese Pläne decken sich mit den Zielen der AG Freizeit: Der Südstrand soll zu einer wirklichen Promenade entwickelt werden, Busse und Radfahrer sollten Parks und Museen ohne Umstände erreichen können und der gesamte Banter See Park soll zum Verweilen, Schlemmen, Schwimmen und Feiern einladen. Wilhelmshaven sollte nicht isoliert, sondern als die Einkaufsstadt der Region gesehen und entwickelt werden. Sie sei eher für Städte- und Tagestourismus als für wochenlangen (Strand-)Urlaub geeignet. All das müsse in einem Masterplan zusammengefasst und anschließend konsequent abgearbeitet werden.

Doch nicht nur Touristen, sondern auch die Einwohner sollen sich in Wilhelmshaven wohler fühlen. Dafür schlägt die AG Wohnen vor, dass „verwahrloste Immobilien“ beseitigt und Baulücken geschlossen werden. Beispiele dafür gäbe es z.B. noch  in der Deich-, Ebert-, Annen- und Weserstraße. Dazu schlägt die Arbeitsgruppe vor,  eine Stabsstelle einzurichten, die ein Kataster anlegt, in dem alle Informationen über diese Immobilien zusammengefasst werden. Diese Stabsstelle würde die Eigentümer ansprechen und ggf. auch ein Vorkaufsrecht für die Stadt ausüben wollen, damit sie die betreffenden Immobilien modernisiert oder durch Neubauten ersetzt. Wunsch aller ist es, dass leere Hallen mit kaputten Fenstern, riesige eingezäunte Flächen, auf denen seit Jahren nichts passiert und halb abgerissene Häuser der Vergangenheit angehören. Der Beirat werde dem neuen Rat  empfehlen eine Stabsstelle einzurichten.

Ein schlechtes Stadtbild symbolisiert auch die Perspektivlosigkeit, wegen der viele Menschen in der Lebensmitte unsere Stadt verlassen. Die AG Soziales hofft, dass z. B. mit den innovativen Branchen, die die AG Wirtschaft in Wilhelmshaven ansiedeln möchte, dieser Weggang ein Ende hat. Für die ältere Bevölkerung sei zudem Barrierefreiheit ein wichtiges Thema.

In seinen nächsten Schritten will der Beirat dieses umfangreiche Programm ordnen. Finanzierbare Einzelmaßnahmen oben auf der Prioritätenliste werden dann in Form konkreter Handlungsempfehlungen  an die  Stadt gegeben. Es liegt dann an ihr, über diese Vorschläge zu entscheiden und sie umzusetzen.